
In Deutschland leben rund 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Dennoch sind nur knapp die Hälfte Ausländer, weil die anderen acht Millionen mittlerweile eingebürgert wurden. Der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund ist in Großstädten besonders hoch.
(Quelle: Statistisches Bundesamt in Wiesbaden)
Mit 29 Prozent ist der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund in Düsseldorf der höchste in Nordrhein-Westfalen. Jedoch betrachtet das Berlin-Institut die Integration in Düsseldorf als gelungen: Ein Drittel der jungen Immigranten seien Schüler eines Gymnasiums und ein weiteres Drittel Akademiker.
Sie alle prägen nicht zuletzt das Gesicht der Stadt und verleihen ihr einen bunten multikulturellen Anstrich. Beispielhaft für die gute interkulturelle Zusammenarbeit unserer Stadt sind das Migrantinnenzentrum im Stadtteil Oberbilk und die vielen Kulturzentren wie das Düsseldorfer Zentrum für Russisch-Deutsche Kultur in der Fürstenberger Straße.
Besonders zu erwähnen bleibt noch die hiesige japanische Gemeinde, die nach London und Paris die drittgrößte Europas ist, weswegen die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt manchmal auch als „Klein-Tokyo am Rhein“ bezeichnet wird.